Der Kürbis
admin on Okt 2nd 2010 09:26 pm
als eine der ältesten Kulturpflanzen der Erde ernährt den Menschen
schon seit Jahrtausenden. Prähistorische Funde von Kürbissamen lassen sich sogar auf die Zeit um 10.000 vor Christus zurückdatieren.
Weltweit wichtigste Anbaugebiete für Kürbisse sind Süd- und Mittelamerika sowie der Süden Nordamerikas,
dazu Japan und Australien. In Europa zählen vor allem Spanien und Italien, aber auch Österreich,
Ungarn und Rumänien zu den bedeutendsten Anbauländern.
Mit seiner enormen Sortenvielfalt ist der Kürbis in der Küche vielseitig wie kaum ein anderes Gemüse. Er lässt sich braten, grillen, dünsten, überbacken, kochen, einlegen, pürieren und noch mehr. Man kann ihn süß oder pikant zubereiten.
Er ist die Pflanze mit den größten Beeren und größten Samen und gehört mit mehr als 90 % Wassergehalt zu den wasserreichsten Gemüsearten. Sein deutscher Name leitet sich vom lateinischen Corbis für Korb, Gefäß ab.
Leider ist der Kürbis vielen älteren Leuten noch in schlechter Erinnerung als billiger Fleischersatz aus Notzeiten oder süß-sauer eingelegt als Vorrat für den Winter, so erlebt er heute ein regelrechtes “Comeback”. Das liegt nicht nur am Halloween-Kult, der in den letzten Jahren auch bei uns Einzug gehalten hat, sondern auch an der immer größer werdenden Sortenvielfalt, die auf den Markt kam. Inzwischen hat der Kürbis sogar den Weg in die Gourmetküchen gefunden.
Wir im Haus Sanssouci verarbeiten vorwiegend die folgenden Kürbissorten:
Der Muskatkürbis
Er gehört zu den Moschuskürbissen und kann bis zu 40 kg schwer werden. Er ist ein beliebter nach Muskat schmeckender Speisekürbis und kann zum Beispiel für Suppen oder Gemüsegerichte verwendet werden. Er enthält viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe.
Patisson Kürbisse
Diese werden wegen ihrer eigenartigen UFO-Form auch Kaiser- oder Bishofsmützen genannt und gehören zu den Gartenkürbissen. Sie sind meist etwa zehn bis 15 Zentimeter groß. Darüber hinaus gibt es grüne und gelbe Mini-Patissons.
Der Hokkaido-Kürbis
Er ist handlich und hat einen kastanienartigen Geschmack. Man kann ihn etwa füllen – zum Beispiel mit Zwiebeln, Äpfeln und Kasseler, oder mit roten Linsen, Trockenfrüchten, Ingwer, Chili und einem Guss aus Eiern und Sahne. Wir verarbeiten diese Kürbisart vorwiegend für unsere Kürbissuppe die wir dann auch in eigenem Fructkörper servieren.
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